Lappland – Fjorde und Eis

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Lappland liegt oberhalb des Polarkreises und ist damit eine arktische Region mit Mitternachtssonne und Polarlichtern. Dort lebt das Volk der Samen. Zudem ist es eine Gegend mit vielen unterschiedlichen Gesichtern.

Die Arktis – Fakten über Lappland

  • Tromsø ist die größte Stadt in Nord-Norge und liegt ungefähr auf der Breit von Nord-Alaska. Damit wäre nun auch das Klima geklärt. Je nach Jahreszeit kann es dort verdammt kalt sein.
  • Lappland ist das Zuhause der Rentiere.
  • Die größte Region Schwedens ist Lappland.
  • Nirgendwo in Europa gibt es noch so viel unberührte Natur wie hier. Viele verwunschene Wälder, Berge, Seen und Flüsse. In der Arktis gibt es gute, frische, kalte Luft, welche perfekt zum Durchatmen und Ausspannen ist.
  • Norwegen, nördlich des Polarkreises, ist dünn besiedelt. Je nach Region wohnt in Lappland weniger als 1 Person auf 1 Quadratkilometer.
  • Ebenso ist es der beste Ort um Nordlichter zu sehen. Je nördlicher desto besser.

Hammerfest

Die Stadt wirbt mit dem Slogan the nothernmost town in the world. Früher war Hammerfest der Ausgangspunkt zur Eisbärenjagt in Spitzbergen. Eisbären sind wirklich das Thema der Stadt. Entlang des Hafens findet man mehrere Eisbärspuren.

Hammerfest Lappland
Eisbärenspuren am Hafen.

Das Eisbärenthema zieht sich auf charmante Weise durch die Stadt, so auch vor dem Rathaus.

Hammerfest Lappland
Rathaus in Hammerfest.

Hammerfest liegt am europäischen Nordmeer. Hinter der Stadt gibt es mehrere Berge. Durch einen steinigen Weg kann man diese, für eine tolle Aussicht, erklimmen. Auf dieser Bank kann man sich danach erholen und einfach den tollen Ausblick über Hammerfest genießen. In weiter Ferne sieht man einen großen Felsen, welcher auch typisch für die Skyline von Hammerfest ist.

Tromsø

Roadtrip durch Lappland

Die Anreise nach Tromsø

Mit mehreren Fähren ging es durch die Fjorde nach Tromsø. Die Landschaft um die Fjorde herum erinnert an „Der Herr der Ringe“. Ab und zu gibt es ein paar vereinzelte Häuser, aber hauptsächlich ist es leer. Es ist ein großes Abenteuer. Obwohl Norwegen so groß wie Deutschland ist, hat es nur 5 Mio. Einwohner. Die meisten davon leben dazu im Süden des Landes, vor allem in Oslo.

In Norwegen ist es typisch sich mit Fähren fortzubewegen. Leider hatte mein Navi mir das nicht angezeigt, sondern mich einfach zum Fährableger geführt. Doch zum Glück musste ich dort gar nicht lange auf die nächste Überfahrt warten. Eingewiesen wurde ich mit den Worten: „Parken Sie einfach irgendwo“. Von der einen Fähre ging es dann in einer Kolonne zur nächsten. Während einer Fährfahrt sah ich einen schönen Regenbogen über dem Fjord.

Beobachten Sie vor allem mit funkelnden Augen die ganze Welt um Sie herum, denn die größten Geheimnisse sind immer an den unwahrscheinlichsten Orten verborgen. Diejenigen, die nicht an Magie glauben, werden sie niemals finden.

Roald Dahl

Die Stadt Tromsø

Die Haupststadt der Arktis erreicht man über eine beeindruckende Brücke. Das Wasser trifft auf Berge und diese auf Schnee. Es ist ein malerisches Bild. Im Tal gibt alles was man braucht, allerdings ist es mit dem Parken in der Stadt mal wieder schwierig. Die Hauptstraße durch die Stadt ist recht eng.

Ich liebe es, dass in Skandinavien alle Städte irgendwie am Wasser liegen. Direkt in der Innenstadt leuchtet das arktisch, blaue Meer.

Das Paris des Nordens, wie Tromsø auch genannt wird, bietet überraschend viele Einkaufszentren mit natürlich der Möglichkeit auf eine Fika.

Darüber hinaus gibt es gibt einen Hafen, ein Polarmuseum, die Eismeerkathedrale und einiges mehr zu Entdecken.

Narvik

Zwischen Fjorden und Bergen ein schöner Platz in der Sonne. Danach geht es zurück nach schwedisch Lappland.

Narvik Lappland

Abisko

Anschließend ein 77 km² großer Nationalpark in Schwedisch Lappland. Eine wunderschöne Roadtrip-Strecke auf der man zudem allerhand unberührte Natur entdecken kann.

Kiruna

Meinen nächsten Halt mache ich in der nördlichste Stadt Schwedens. In Kiruna gibt es das coolste Hotel der Welt: ein Eishotel. Dieses beeindruckende Kunstprojekt besteht komplett aus Eis.

Mittlerweile gibt es schon mehrere seiner Art, doch in Jukkasjärvi steht das weltweit sowohl Erste als auch Größte. Ferner gibt es im Eishotel eine Icebar, an der man bei konstanten -5 Grad gemütlich etwas trinken kann.

Meine Eindrücke: Schön, kalt, Eis, teuer. Man kann im Eishotel entweder in einem der Zimmer übernachten oder es tagsüber besichtigen. Mit über 30€ ist eine Besichtigung allerdings kein Schnäppchen.

Fazit: Lappland

In Nord-Norwegen mit dem Camper frei zu stehen ist soweit überhaupt kein Problem. Man ist nur umgeben von purer Natur, Stille und Leere. Rentieren auf der Fahrt zu begegnen ist dabei immer wieder ein Highlight.

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Die Straßen sind jedoch eine Herausforderung. Oft gibt es bloß eine mögliche Route. Schnell vorankommen und mal eben wo hinfahren geht hier folglich nicht. Einmal hat es total geregnet und danach stand das Wasser auf der gesamten Straße tief in den Spurrillen. Tagelang kann man im Norden auf niemanden treffen.

Die Städte Hammerfest und Tromsø haben zudem einiges zu bieten. Gerade wenn man sonst eher im Süden unterwegs ist, sind die Städte in Lappland etwas ganz anderes. Nur umgeben von wilder Natur und frischer Luft.

Lappland ist arktisch, anders, besonders. 🙂

Hast du jetzt auch Lust auf einen Ausflug in die Natur bekommen? Lieber Städtetrip oder ab ins Grüne?

Inhaberin

Freut mich, dass du auf meinem Blog vorbei schaust. Ich habe mir 2019 einen Kastenwagen gekauft und ihn selber zu einem Camper ausgebaut. Mit ihm habe ich mich dann noch im selben Jahr auf meine erste große Reise begeben und es sollte nach Skandinavien gehen. Ich bin alleine 10.000 km bis zum Nordkap gefahren. Hier schreibe ich über den Selbstausbau, meine Erfahrungen auf Reisen und vieles mehr ...

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